Ganz normal
Ganz Normal Fragen An Mich Selbst

1000 Fragen an mich selbst (181-190)

Schon wieder ist ein Monat vergangen und die nächsten – teils kniffligen – Fragen warten auf mich. Inzwischen ist es eine schöne Gewohnheit geworden, dass ich mich bei einer Tasse Kaffee an die Beantwortung von wenigstens 10 Fragen setze. Heute lesen sich meine Antworten also so:


Hier also meine Antworten:

181 | Ergreifst du häufig die Initiative?

Seit ich im Team arbeite, bleibt mir nichts anderes übrig, als oft die Initiative zu ergreifen, wenn ich meine Gedanken und Ideen umsetzen will. Natürlich ist es etwas anderes, ob das dann immer gehört und auch gemacht wird. Im Zweifel wird es dann eben angeordnet.

182 | An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?

In den 80ern hatte wir mal ein Nymphensittichweibchen, die war handzahm und verbrachte den Nachmittag gemeinsam mit den Kindern am Spieltisch und auch mal vor dem Fernseher. Sie saß dann auch schon da, wenn noch keiner anwesend war und wartete geduldig. Der Vogel muss eine innere Uhr gehabt haben. Er starb im hohen Alter von 15 Jahren an einem Schlaganfall (ja, so etwas können auch Vögel kriegen) und unsere Kinder waren tagelang sehr traurig.

183 | Willst du immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst?

Nein, ganz bestimmt nicht. An anderer Stelle in diesem Blog habe ich auch etwas dazu geschrieben. Schaut einmal hier.

Ganz Normal Fragen An Mich Selbst

184 | Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?

Auf keinen Fall! Ich brauche auch nicht mehr schön auszusehen. Ich fühle mich zudem nicht hässlich und meine Liebste ist zufrieden. Was also für teures Geld ausgeben für etwas, das vielleicht nur einige Zeit hält.

185 | Reagierst du empfindlich auf Kritik?

Au, früher war ich oft beleidigt. Heute she ich vieles gelassener und nehme Kritik – wenn sie denn berechtigt und gut gesagt ist – gern an.

186 | Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?

Hatte ich früher sehr oft: Vor anderen Redakteuren, die vielleicht besser sind oder vorm Chef. Heute finde ich Redakteure, die besser sind, wunderbar, denn daran sehe ich, dass die Zeit nicht stehen geblieben ist. Nun bin ich auch in einer Position, da brauche ich keine Angst mehr zu haben. Mein Feld ist bestellt.

Ganz Normal Fragen An Mich Selbst

187 | Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?

Jetzt immer mehr. Corona hat auch dazu beigetragen, die dadurch erzwungene Entschleunigung mehr und mehr zu genießen. Das kann in der Hinsicht gern so bleiben.

188 | Worüber hast du dich zuletzt kaputtgelacht?

In einem französischen Film erfuhr der Großvater von seinem Enkel, dass es für alles “Apps” gibt. Das wurde im Film zum “Running-Gag”, denn Opa tyrannisierte seine Familie mit den neusten und komischsten “Apps”, die selbst in dieser technisch hochaufgerüsteten Familie niemand kannte. Das hat mich lachen lassen, weil es mich bei einigen “Apps” an mich selbst und an die Reaktionen meiner Familie erinnerte.

189 | Glaubst du alles was du denkst?

Nein, weil ich mehr denke als ich glaube.

Ganz Normal Fragen An Mich Selbst

190 | Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Das war mein erstes “Open Air” 1981 in Schüttorf. Mit Ideal, Schröders Roadshow und The Cure. Eines, auf das in den Folgejahren noch viele folgen sollten.

Im nächsten Monat, ähnliche Zeit mache ich dann hier wieder weiter – mit Antworten zu den nächsten zehn Fragen.


Und hier findest du noch weitere Fragen und Antworten:

Über den Autor:


Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und ein überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Mehr über den Autor erfährst Du unter dem Link "Wer ist denn dieser Stresemann" weiter unten.

Über diesen Blog:

Blog-Info:

Berühmt werden will ich mit diesem Blog nicht. Ich mache nur etwas, was viele andere noch besser und wunderbarer tun als ich: Ich teile mich mit, über das, was mir auffällt, einfällt und überfällt.

%d Bloggern gefällt das: