Stresemanns Ganz normal

1000 Fragen an mich selbst (221 – 230)

Die Idee der „1000 Fragen an mich selbst“ ist nun schon einige Jahre alt. Wo sie her kommt bzw. wie sie entstanden ist, habe ich hier mal näher erläutert. Was mich überrascht ist, dass diese Idee immer noch viele Blogger begeistert und interessiert. Anfangs habe ich gedacht: „1000 Fragen, die soll ich beantworten und von anderen, die soll ich lesen?“ Ich konnte das nicht glauben und wundere mich nun, denn ich lese die Antworten anderer BlogerInnen auf die „1000 Fragen“ mit Begeisterung!

Das, was sich ein wenig geändert habe, ist nicht mehr gleich jede Menge Fragen schnell zu beantworten, sondern sich in Ruhe auf 10 Fragen zu konzentrieren. So also auch heute. Hier sind meine Antworten zu den Fragen 221 bis 230:   

221 | Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Als ich so 10 Jahre alt war, gab mir meine Mutter jeden Freitag den Auftrag, vom Fleischer gegenüber 100 Gramm Schweinebraten zu kaufen. Zum Wochenende sollte es mal besseres auf die Stullen geben. Das Dumme war nur, dass einige Male die 100 Gramm Schweinebraten nicht zu Hause ankamen, da ich unterwegs schon ein, zwei Scheiben konsumiert hatte. Irgendwann wog es meine Mutter mal nach und klärte die Ungereimtheit mit der Frau des Fleischers. Ergebnis: Hausarrest und danach war der freitägliche Schweinebratenaufschnitt fest verschlossen. Lange Zeit hörte ich von meinen Eltern, wenn es was zu besorgen galt: „Bitte 100 Prozent!“

222 | Welchen Tag in deinem Leben würdest du gern noch einmal erleben?

Eigentlich ist es nicht nur ein Tag: Es sind mehrere: Der Tag, an dem ich meine Liebste kennenlernte – Der Tag, an dem ich geheiratet habe und die Tage, als meine Kinder geboren wurden.

223 | Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Eindeutig: Mehr Zeit. Allein für diesen Blog möchte ich mehr Zeit haben.

224 | Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Als ich jung war, wollte ich das sehr oft sehr gern. Heute genügt es mir, die nächsten Wochen vorausschauen zu können.

225 | Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Nein, es gibt Tage, da nehme ich mir mehr vor, als ich letztendlich schaffen kann.

226 | Hast du einen Tick?

Ich setze mir jeden Tag ein Ziel? Selten ein Großes, mehr ein kleines Ziel, wie: Heute räume ich meinen Schreibtisch auf. Wenn ich das Tagesziel geschafft habe, geht meine Laune gleich noch mehr nach oben.

227 | Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Glück ist für mich eine Momentaufnahme, es lässt sich nicht erzwingen.

228 | Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Mit meiner Liebsten

229 | Bist du nach etwas süchtig?

Eindeutig Kaffee! Früher habe ich ihn literweise getrunken. Der Gesundheit zuliebe gibt es nur noch 2 Tassen am Tag, aber die mit Genuss.

230 | Wessen Tod hat dich am meisten berührt?

Der meines Vaters. Er litt an Alzheimer, wusste nicht mehr, wer er war und ich wünschte insgeheim, dass er in Ruhe einschläft. Aber sein Herz war so stark. Selbst als alle anderen Organe versagten, es schlug weiter. Erst als die Signale vom Gehirn nicht mehr kamen, konnte er gehen.

Im nächsten Monat, ähnliche Zeit mache ich dann hier wieder weiter – mit Antworten zu den nächsten zehn Fragen.


1 Kommentar

  • Wenn man sich der Fragen annimmt, kommt etwas besonders heraus. Manch einer, der eine Frage gestellt bekommt, denkt mal intensiv darüber nach und stellt fest, das man normalerweise nicht über solche Fragen nachdenkt, weil man es als selbstverständlich annimmt.

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