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Was so alles unter dem Bett liegt

Bisher galt die Annahme, ein Bett sei ein Platz für behagliche Stunden, in denen geschlafen, gelesen und auch mal gefrühstückt wird. Aber angesichts der Dinge, die sich darunter befinden, geht vielleicht bei einigen auch die letzte Romantik verloren.

Unser halbes Leben verbringen wir im Bett. Es soll aber auch Zeitgenossen geben, wie Liebhaber oder Einbrecher, die landen unter dem Bett. Das kann unter Umständen ganz schön unangenehm werden, denn bei vielen liegen sie dort unten nicht allein. Der überwiegende Teil der Bundesbürger nutzt den Freiraum unter dem Bett eher als Stauraum für Bekleidung. Schuhe finden sich dort weniger, was bei Menschen mit Schweißfüßen genauso unhygienisch wäre, wie Unterwäsche. Die landet nämlich dort, wenn der Wäschekorb voll ist.

Kurzum, was woanders keinen Platz findet und weder in den Keller oder auf den Dachboden gehört, kommt eben unter das Bett. Und was sich da so alles findet: Rheuma-Unterbetten, Bastelrollen, Abdeckplanen, Fahrradkoffer, Isomatten, Schlafsäcke, Schuhkartons, Weihnachtsschmuck, Zeichenblöcke, Bilder und Teddybären. Zu erwähnen sind noch diejenigen, die ganz viel Platz unter ihrem Bett haben, also die mit einem Hochbett. Da stehen dann schon mal Schreibtisch oder Schrank drunter.

Und dann gibt es da noch die Zeitgenossen, die keiner Bank oder Sparkasse vertrauen. Bei denen findet sich die Spardose unter dem Bett. Ob die für einen ruhigeren Schlaf sorgt?

Fotos: Pexels
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Über den Autor:


Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und ein überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Mehr über den Autor erfährst Du unter dem Link "Wer ist denn dieser Stresemann" weiter unten.

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