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Die besten … Filme mit starken Frauen

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Sind das die starken Frauen: “Wonder Woman” oder Lara Croft”? Ich stelle euch 16 starke Frauen aus Filmen vor, die locker mit “Wonder Woman” oder “Lara Croft” mithalten können.

Hermine in “Harry Potter” – die coolste und mutigste Streberin der Welt

Sie ist das klügste Mädchen der Schule – fleißig, hilfsbereit und wortgewandt. Hermine ist eine Streberin wie sie im (Zauber-)Buche steht. Doch wehe jemand greift ihre Freunde an! Dann verliert sie ihr unschuldiges Lächeln, zückt den Zauberstab und schlägt selbst den Oberbösewicht Lord Voldemort in die Flucht. In ihrem Kampf für Gerechtigkeit beweist sie nicht nur großen Mut, sondern bricht auch etliche Gesetze. 

Emma Watson, Feministin, Uno-Botschafterin und allgemein unsere Heldin, verkörpert die Gryffindor-Vorzeigeschülerin perfekt – und setzt sich auch privat für starke Aktionen ein.

“Sister Act” – Whoopi Goldberg rockt den Papst

Konservativ, verklemmt und nicht unbedingt modern – so könnte das Kloster beschrieben werden. Wenn allerdings eine richtige Powerfrau den Laden aufmischt, ändern sich einige Strenge regeln. In “Sister Act” kitzelt Whoopi Goldberg aus einem müden Frauenchor starke und selbstbewusste Stimmen heraus. Und die hauen selbst den Papst um.

“Die eiserne Lady” (2011) – Meryl Streep als politische Ikone

Margaret Thatcher biss sich in den 1980ern als weibliche Politikerin in einer durch Männer dominierten Welt durch. Von ihren männlichen Kollegen belächelt, kämpfte sie für Gerechtigkeit. Keine Schauspielerin hätte diese Ikone besser verkörpern können als die fabelhafte Meryl Streep und erhielt zu recht diverse Auszeichnungen – zum Beispiel den Oscar als “Beste Hauptdarstellerin”.

“Precious” (2009) – Eine junge Frau gegen alle Widrigkeiten

Seit ihrer Geburt ist Precious unglaublichem Druck ausgesetzt. Sie erfährt Misshandlung, Demütigung und Ausgrenzung. Dennoch gibt die junge Afroamerikanerin nicht auf. Durch harte Arbeit und starken Willen schafft sie den Absprung aus einer scheinbar ausweglosen Situation, um ein besseres Leben für sich und ihre Kinder zu erschaffen. 

“Tribute von Panem” (2012-2015) – Jennifer Lawrence tritt den Kampf an

In einer dystopischen Welt ist “das Mädchen, das in Flammen steht”, Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence), nicht aufzuhalten. Anstelle ihrer Schwester, meldet sie sich freiwillig als Tribut in den “Hunger Games”, bei denen sich Kinder in einer Arena abschlachten. Sie setzt sich mit Mut und Mitgefühl gegen ihre Konkurrenten durch und sagt dem Regime und der Gewalt den Kampf an. Auch als zwei Männer um ihre Liebe buhlen, bleibt sie unbeeindruckt und konzentriert sich lieber darauf, sich gegen den diktatorischen Präsidenten zu stellen. 

“Grüne Tomaten” (1991) – Frauenpower gegen Machismus und Rassismus

Die frustrierte Hausfrau Evelyn leidet unter ihrem Macho-Mann, der nur noch Augen für Baseball und Bier hat. Auch sonst ist ihr Leben nicht gerade aufregend. Bis Evelyn die lebensfrohe Rentnerin Ninny Threadgoode kennenlernt. Sie erzählt ihr die Lebensgeschichte eines in den Südstaaten heranwachsenden Mädchens und verändert mit dieser wunderbaren Geschichte über Freundschaft, Mut und Emanzipation in den 1930er Jahren, die Einstellung der braven Evelyn. Nach und nach wird sie selbstbewusster und bietet ihrem Mann endlich die Stirn.

“Das Schweigen der Lämmer” (1991) – ehrgeizige Agentin mit Nerven aus Stahl

Die angehende FBI-Agenten Clarice Starling (Jodie Foster) ist nicht leicht aus der Fassung zu bringen – schließlich muss sie sich mit einem menschenfressenden Psychopaten treffen, um einem Serienmörder auf die Spur zu kommen. Das unvergessliche Zungeschnalzen von Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) macht sie dabei genauso wenig irre wie der Fakt, dass sie einen Mörder sucht, der Frauen die Haut abzieht, um sich daraus ein Kleid zu nähen. 

“Sin City” (2005) – coole Frauen retten Männer

Das Rotlicht-Milieu von Sin City ist ein hartes Pflaster. Möchtegern-harte-Kerle meinen, die Frauen der Szene beschützen zu müssen. Auch hier greift wieder die maßlose Selbstüberschätzung des “starken” Geschlechtes, denn diese Frauen kommen gut alleine klar. Mit Ninja-Moves und Armbrust bewaffnet, müssen sie dann den Jungs aus der Patsche helfen.

“Der Club der Teufelinnen” (1996) – diese Ladys lassen sich nichts bieten

Diese drei Ladies möchte Mann besser nicht zum Feind haben. Bette Midler, Goldie Hawn und Diane Keaton vermessen die Grenzen zwischen Rache und Gerechtigkeit neu, als ihre Ehegatten sie durch jüngere Spielgefährtinnen ersetzen. Die untreuen Typen bekommen ihren verdienten Arschtritt.

“Kill Bill” (2003) – Uma Thurman als Ultra-Kampfmaschine

Glaubt man dem Klischee, ist der schönste Tag im Leben einer Frau ihre Hochzeit. Wird diese allerdings zum Blutbad, kann man es der Braut wohl kaum verdenken, wenn dieser nach Vergeltung durstet. Demnach ist es das gute Recht des Racheengels Uma Thurman allen den Gar aus zu machen, die ihr Unrecht getan haben.

“The Help” (2011) – Emma Stone sorgt für Furore

Mississippi in den 1960ern: Wer weiß, wohlhabend ist und etwas auf sich hält, leistet sich die Unterstützung von schwarzen Haushälterinnen. In Zeiten strikter Rassentrennung dürfen die aber nicht einmal die Toilette ihrer Arbeitgeber benutzen. Die junge Collegeabsolventin Skeeter (Emma Stone), die eine Karriere als Schriftstellerin plant, ist entsetzt von den Zuständen in ihrer Heimatstadt. Sie startet eine Interviewreihe mit den schwarzen Frauen (unter anderem Octavia Spencer) und sorgt damit für Furore… Eine Geschichte über Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und die Macht der Freundschaft, die trotz aller Tragik eine gehörige Portion Optimismus mitbringt.

“Maleficent – Die dunkle Fee” (2014) – Dornröschen mal anders

Die gute Fee Maleficent (Angelina Jolie) wird von ihrem engsten Freund verraten und sinnt auf Rache. Kurzerhand belegt sie seine neugeborene Tochter mit einem Fluch. Aus der Ferne beobachtet sie die junge Aurora (Elle Fanning) beim Aufwachsen und muss sich eingestehen, dass sie vielleicht einen Fehler begangen hat… Disney beleuchtet seinen Klassiker Dornröschen aus einer neuen Perspektive und zeigt, dass romantische Liebe bei weitem nicht die einzige ist, die Berge versetzen kann.

“Wüstenblume” (2009)

Die kleine Waris lebt als Nomadin mit ihrer Familie im afrikanischen Somalia. Um der Zwangsehe mit einem viel älteren Mann zu entgehen, flüchtet sie nach London. Zur jungen Frau (Liya Kebede) herangereift, gewinnt sie die Verkäuferin Marylin (Sally Hawkins) als Freundin – und wird als Supermodel entdeckt. Doch Waris trägt ein schreckliches Geheimnis mit sich herum: Als kleines Mädchen wurde sie der weiblichen Genitalbeschneidung unterzogen und grausam verstümmelt… Die Genitalverstümmelung junger Mädchen ist leider noch immer in vielen Kulturen Teil der Tradition. Ein Drama, das aufrüttelt und bewegt.

“Einmal Hans mit scharfer Soße” (2014)

Deutschtürkin Hatice (Idil Üner) ist 34 und unverheiratet – eine wahre Tragödie in den Augen ihrer türkischen Eltern. Als sich ihre Schwester verloben möchte, spricht Vater Ismael (Adnan Maral) ein Machtwort: Die Jüngere darf erst vor den Altar treten, wenn auch Hatice einen Eheanwärter zu präsentieren weiß. Das ist leichter gesagt als getan, denn Hatice hat ganz genaue Vorstellungen von ihrem Traummann… Auch wenn sich die Liebe als Hauptthema der deutschen Komödie präsentiert: Hier dreht sich alles um Familienbande. Und noch wichtiger: Hatice stellt souverän unter Beweis, dass man auch ohne Mann erfolgreich, glücklich und komplett sein kann.

“Mary Poppins” (1964)

London im Jahre 1910: Im Kirschbaumweg 17 lebt Familie Banks mit ihren Kindern Jane und Michael (Karen Dotrice und Matthew Garber). Vater George (David Tomlinson) ist als schwer beschäftigter Bankier kaum zuhause, regiert die Familie aber trotzdem mit eiserner Hand. Selbst Mutter Winifred (Glynis Johns), eine engagierte Frauenrechtlerin, weiß nicht gegen ihren Gatten anzukommen. Als das Kindermädchen von Jane und Michael überraschend das Handtuch wirft, muss dringend eine neue Nanny her: Die zauberhafte Mary Poppins stellt sich vor und bringt den Haushalt gehörig durcheinander… Kultfigur Mary Poppins ist selbstbewusst, stolz und auf energische Weise charmant: Emanzipation in ihrer schönsten Form. Ein zeitloses Musicalmärchen mit einer brillanten Julie Andrews in der Hauptrolle, die für ihre Darstellung einen Oscar mit nach Hause nahm.

“Mona Lisas Lächeln” (2003)

1953: Lehrerin Katherine Watson (Julia Roberts) unterrichtet Kunstgeschichte am Mädchen-College Wellesley. Schnell muss sie feststellen, dass den meisten ihrer jungen Schülerinnen eine Hochzeit wesentlich wichtiger ist als eine gute Ausbildung. Entschlossen versucht sie, den Frauen einen selbstbestimmten Lebensweg näherzubringen. Während sie für einige der Studentinnen zum großen Vorbild wird, versuchen andere, allen voran die bereits verheiratete Betty (Kirsten Dunst,) ihr immer neue Steine in den Weg zu legen… Die feministische Version von “Der Club der toten Dichter” über eine Zeit, in der Emanzipation noch als Fremdwort galt.

Weitere berühmte und starke Frauen

Berühmte und starke Frauen, die nicht durch Filmrollen bekannt wurden, gibt es natürlich auch. Zum Beispiel hier:


Stresemann

Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und der überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Daher könnte das eine oder andere durchaus bekannt vorkommen (vor allem weil andere es gern mal wieder hörfunkmäßig aufbereiten).

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Über den Autor:


Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und ein überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Mehr über den Autor erfährst Du unter dem Link "Wer ist denn dieser Stresemann" weiter unten.

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