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Bewerbung als … “Was habten ihr so?”

Bestimmt habt ihr auch einmal in der Schule gelernt, wie eine Bewerbung geschrieben wird, wie sich das Anschreiben aufbaut und welche Infos in einen Lebenslauf müssen. Trotzdem flattern den Firmen immer wieder Bewerbungen ins Haus, die nach nur einem Blick auf dem Abgelehnt-Stapel landen. Und manche Mappen aus diesem Stapel enthalten wirklich Unglaubliches.

“Ich beziehe mich auf den kürzlichen Tod eures technischen Managers und bewerbe mich hiermit um die Nachfolge. Jedes Mal, wenn ich mich um eine Stelle bewerbe, heißt es, es bestehe keine Kapazität. Dieses Mal aber habe ich euch auf frischer Tat ertappt. Es gibt keine Ausrede, ich war sogar an der Beerdigung des Managers, um sicherzugehen, dass er auch wirklich tot ist. Angehängt finden Sie eine Kopie meines Lebenslaufs und der Todesurkunde des Managers.”

Nein, das ist kein Scherz, sondern laut Likemag.com tatsächlich eine handgeschrieben Bewerbung. Er hat den Job aber wohl vermutlich nicht bekommen.

Faulster Bewerber: Nicht einmal seinen Namen gibt er an

Ein Bewerber war anscheinend ziemlich beschäftigt oder einfach nur wahnsinnig faul, denn in seiner “Kurzbewerbung” reichte es nicht einmal für seinen Namen. Schon der Betreff der E-Mail lässt nichts Gutes erahnen: Die Berufsbezeichnung kürzt er der Einfachheit halber ab, und fragt dann auch noch, was man ihm so bieten könne (Rechtschreibfehler übernommen):

“Bewerbung als kA… was habt ihr so?”Meinen Namen seht ihr in der E-Mail Adresse. Bin 23 Jahre. Führerschein der Klasse “B”. Schreiben und lesen kann ich. Deutsch, Russisch, Englisch. Suche einen anderen Job. Arbeite derzeit bei [Name geschwärzt] . Voll motiviert und so… Wenn ihr wollt ruft an, wenn nicht dann nicht. Cao.”

Ein Student hat sich bei seiner Universität gleich mal als Rektor beworben. Womit er nicht rechnete, die Universität nahm seine Bewerbung durchaus sehr ernst und antwortete in ähnlicher Weise.

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“Aufgrund Ihrer doch sehr ausführlichen und detailreichen Bewerbung dauert die Bearbeitung etwas länger und wir bitten daher noch um ein wenig Geduld. Gerne können Sie uns jederzeit noch voll motiviert weitere Details Ihres Lebens und so übermitteln. Besten Dank“.

Eine äußerst kreative Bewerbung hat Andy Morris abgegeben. Der Designer entwarf eine Lego-Figur, die genauso aussieht wie er selbst, mit Baskenmütze, Bomberjacke, Dreitagebart und Laptop. Auf der Rückseite der Verpackung hat Morris sein Anschreiben und seinen Lebenslauf platziert. Für diese außergewöhnliche Bewerbung soll Morris laut eigener Aussage zwei Monate gebraucht haben.

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Auch kuriose Stellenanzeigen sorgen immer wieder für Lacher

Eine vielkopierte Stellenanzeige sorgt bereits seit Jahren für Lacher im Internet: Der Grund für ihre Beliebtheit: Sie ist schonungslos ehrlich! Der Text der Anzeige hat sich ordentlich gewaschen, denn sie rechnet mit all den schludrigen, smartphonesüchtigen Zuspätkommern ab, unter denen Unternehmer offensichtlich zu leiden haben. Die ehrliche Stellenanzeige trifft offensichtlich einen Nerv, denn es werden meist nur kleine Details verändert.

“Du bist nicht komplett verpeilt, bist in der Lage dich selbst im Supermarkt mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen, scheiterst nicht am EC Terminal, brauchst nicht in den nächsten fünf Wochen ein Urlaubssemester, weil du erst mal selbst zu dir finden musst (oder deine Mutter), du kannst die Uhr lesen, musst nicht alle drei Minuten eine WhatsApp schreiben, Facebook checken, beherrschst die Grundrechenarten, kannst dich in deutscher oder englischer Sprache verständigen, der Gebrauch eines Deo und einer Waschmaschine ist dir nicht fremd, du kannst dir vorstellen mindestens zwei Tage die Woche zu arbeiten, ohne gleich an einem Burnout Syndrom zu erkranken? Der Job gehört dir!”

Nordrhein-Westfalen – Mit einer kuriosen Stellenanzeige sucht ein münsterländisches Unternehmen für Haustechnik derzeit nach neuen Mitarbeitern. Schon mit der Job-Bezeichnung wird deutlich, dass der Chef sich offenbar selber nicht ganz ernst nimmt, denn gesucht wird ein “Allrounder für Gas-Wasser-Schei…. .

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“Du kannst die Uhr lesen? Du musst nicht alle drei Minuten eine WhatsApp schreiben oder Facebook checken? Du beherrscht die Grundrechenarten, kannst dich in deutscher Sprache verständigen? Du brauchst nicht in den nächsten fünf Wochen ein Urlaubssemester, weil du erstmal zu dir selbst finden musst? Du kannst dir vorstellen mindestens fünfmal die Woche zu arbeiten, ohne gleich an einem Burnout-Syndrom zu erkranken? Dann melde dich bei uns. Was wir bieten? Na ja, bestimmt dasselbe. Was die anderen auch bieten, nur cooler verpackt.”

Ob er einen Anlagenmechaniker Sanitär-Heizung gefunden hat, auf den diese Beschreibung passte? Schon in der Vergangenheit sorgte so manche Stellenanzeige für Lacher: In Schottland suchte jemand eine Nanny für ihr “Geisterhaus”, ein Safthersteller lockte außerdem mit dem “faulsten Job der Welt”.

Über den Autor:


Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und ein überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Mehr über den Autor erfährst Du unter dem Link "Wer ist denn dieser Stresemann" weiter unten.

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Berühmt werden will ich mit diesem Blog nicht. Ich mache nur etwas, was viele andere noch besser und wunderbarer tun als ich: Ich teile mich mit, über das, was mir auffällt, einfällt und überfällt.

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