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Die Welt-Toilettenkrise

Die Welt-Toilettenkrise

Weltweit haben 2,6 Milliarden Menschen keinen Zugang zu einer Toilette. Sie sind dazu gezwungen, ihr Geschäft im Freien zu verrichten, was dazu führt, dass menschliche Fäkalien ins Trinkwasser gelangen. Als Folge dieser Missstände leiden mehr als 2 Millionen Menschen unter chronischem Durchfall. Doch was kann dagegen getan werden, worüber die meisten Menschen nicht einmal zu sprechen wagen?

Ein Tabu, das tötet: Jeden Tag sterben 2000 unter fünfjährige Kinder – nicht an Hunger oder im Krieg, sondern an Durchfallerkrankungen. 2,5 Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu hygienisch einwandfreien Toiletten. Eine Milliarde Menschen müssen ihre Notdurft im Freien verrichten.

Betroffen davon sind 825 Millionen Menschen in zehn asiatischen Ländern, darunter Indien mit 597 Millionen Einwohnern und Menschen in Afrika. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, haben die Vereinten Nationen den 19. November zum Welt-Toiletten-Tag erklärt.

In Indien ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung dazu gezwungen, ihre Notdurft im Freien zu verrichten. Nicht nur ein hygienisches, sondern für Mädchen und Frauen auch ein Sicherheitsproblem. Dafür ins Freie zu gehen, ist würdelos, aber es gibt keine andere Möglichkeit. Wenn jemand vorbeikommt, Mann oder Frau, muss ich aufstehen.

In Entwicklungsländern waren hygienische Toiletten lange nachrangig. Dabei sind sie nicht nur für die öffentliche Gesundheit wichtig. Letztendlich ist die Lösung des Problems nicht einmal eine Frage des Geldes, sondern des politischen Willens.

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Ohne Toiletten geht nichts

2,5 Milliarden Menschen leben derzeit weltweit ohne akzeptable Toiletten – mit erheblichen Folgen. Ohne Toiletten geraten Fäkalien und Urin ungeschützt in die Ökosysteme und Trinkwasserreserven. Ohne Toiletten verbreiten sich ungehindert zahlreiche Keime und damit zum Teil tödliche Krankheiten. Durchfallerkrankungen, Cholera, Typhus und Wurminfektionen gehören zu den gefährlichsten Bedrohungen für die Gesundheit der Menschen im globalen Süden. Gemeinsam mit Olaf Schubert erinnert arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V. an diese ungelöste globale Krise

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Was ist heute für ein Tag?

Für die Menschen der Industrieländer mag sich die Bezeichnung Welttoilettentag etwas seltsam und vielleicht auch witzig anhören, für einen nicht unbeträchtlichen Teil der Weltbevölkerung besitzt eine Toilette und vor allem eine nicht vorhandene Toilette jedoch eine durchaus große Bedeutung. Es geht nicht nur um das Klo, Klosett, Lokus, Spiegelbude, Thron, Pissoir, Häusl, Örtchen, gewisses Örtchen oder Toilette als “Notanstalt”, nein es geht um sehr viel mehr. 

Ganz Normal Örtchen
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Eine kleine Story des stillen Ortes

Es ist ein Ort höchster Poesie – das Klo. Und für Archäologen eine Schatzgrube. Eine kleine Kulturgeschichte des Donnerbalkens. Ein Kalenderblatt von Hartmut Schade

Die Welt-
Toilettenkrise

Weltweit haben 2,6 Milliarden Menschen keinen Zugang zu einer Toilette. Sie sind dazu gezwungen, ihr Geschäft im Freien zu verrichten, was dazu führt, dass menschliche Fäkalien ins Trinkwasser gelangen. Als Folge dieser Missstände leiden mehr als 2 Millionen Menschen unter chronischem Durchfall. Doch was kann dagegen getan werden, worüber die meisten Menschen sich nicht einmal zu sprechen wagen? (Text: Spiegel TV)

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Welt-Toilettentag:
Inder feiern mit
Toiletten-Torte

Sein Geschäft in der freien Natur verrichten müssen – für mehr als 620 Millionen Menschen ist das Alltag. Weil durch unhygienische Toilettenbedingungen viele Menschen erkranken, wird heute Welttoilettentag gefeiert.

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Über den Autor:


Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und ein überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Mehr über den Autor erfährst Du unter dem Link "Wer ist denn dieser Stresemann" weiter unten.

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