Ganz normal

Ich liebe Blogs (16)

Wir haben nun Ende September und ich hätte nie damit gerechnet, euch heute den 90. Blog vorzustellen, den ich wunderschön und toll finde.

Wer glaubt, die Blog-Szene sei klein, der irrt gewaltig. In zahlreichen Nischen finden sich wunderbare Seiten mit anspruchsvollen Blogs voller Geschichten.

Sechs davon stelle ich euch hier vor:

Rebell

Die Anoymität seiner alten Tagebuchseite war Blogger Rebell sehr wichtig. Denn wie in seinem nun neuen Tagebuch erwähnt er darin keine Personen namentlich und will eigentlich auch nicht erkannt werden. Was im Zeitalter der neuen DVSGO auf Dauer nicht so einfach sein dürfte. Nach 17 Jahren führt Rebell sein Tagebuch nun über Wordpress weiter. Zu lesen gibt es einiges über Leben, Laster und Liebe. Sehr schön geschrieben. Ich bedaure, dass er die Inhalte seines alten Tagebuchs nicht mit in sein Neues genommen hat.

Kopfklinik

Die Bloggerin mit dem Nicknamen „Fundsachen“ verbreitet auf ihrem Blog gern lustige Dinge, die sie im Internet findet oder selbst erlebt. Auf den Namen ihres Blogs kam sie durch eine gleichnamige Bushaltestelle in der Nähe eines Krankenhauses für HNO-Erkrankungen. An den Eintragungen ihres Blogs lässt sich erkennen, dass sie – wo sie geht und steht – sich zu allen möglichen Dingen Tagebuchnotizen macht. Durchaus informativ und auch einmal lustig. Tipp: In ihrer Blogroll gibt es eine Aufstellung weiterer Blogtagebuch-Autorinnen.

Ich tu, was ich kann

Unter den vielen Blogs, die ich gefunden habe und lese ist auch der von Bloggerin Ursula. Die Inhalte machen dem Blognamen alle Ehre. Im übrigen ist sie der Meinung, dass eine eindeutige Trennung zwischen virtuellem und realem Leben längst obsolet ist. Die private Anhängerin der vorreformierten Rechtschreibung schreibt über Kochen (Uschi kocht! – einfach lecker!), das Knipsen (Fotografieren), ihren Alltag und ihre Heimatstadt Aachen. Faszinierend ist für mich, dass sie trotz ihres wunderschönen Blogs noch Zeit für das Portal „50plus“ hat. Eine Super-Idee – Danke dafür.

Out of the blue

Müsste es nicht korrekt „out of blue“ heißen? Das mag sein. Die Inspiration von Bloggerin Hannah bei der Suche nach einem Namen für ihren Blog war der Song „Out The Blue“ von John Lennon. „Out of the blue“ meint so viel wie “überraschend”. Oder wie unsere deutsche Redewendung „aus heiterem Himmel“. Überraschend geht es manchmal auch auf dem Blog zu, denn Hannah legt sich nicht auf bestimmte Themen fest, sondern schreibt über all das, was sie gerade interessiert oder bewegt.

Sandkuchen-Geschichten

Erinnerungen rieseln einem wie Sand durch die Hände. Um Sand ein wenig greifbarer zu machen, kann man aus ihm Burgen bauen. Die, die nicht so viel Geduld oder Geschick für eine große Burg haben, backen eben Sandkuchen. Verena fasst in ihrem Blog ihre Erinnerungen in kleine, meist amüsante Geschichten zusammen, in lauter kleine Sandkuchen eben. Und weil sie die ja nun nicht alle alleine essen kann, sind die für Menschen und Omas. Vielleicht haben die Geschichten so stattgefunden, vielleicht war auch alles ein bisschen oder ganz anders. Aber herrlich schön eben.

breakpoint

Bloggerin Anne nennt sich selbst eine Jägerin der verhexten Käfer. Dabei ist sie einzigartig, aber nicht artig und hat – wie auch nachzulesen – einen teilweise zwei- wenn nicht sogar mehrdeutigen Humor. In ihrem Blog findet sich Geschreibsel irgendwo zwischen Hex und Sex. Zu 99% ist er jugendfrei. Zutaten dafür unter anderem sind Physik, Mathematik, Ironie, Erotik. Er enthält Spuren von Sarkasmus und Pornografie. Ein Blog, der eine genaue „Who is Who“-Liste hat über die Personen, über die im Blog geschrieben wird. Das bringt doch sehr viel mehr Nähe, oder?

Das war es wieder einmal!

In vier Wochen gibt es weitere schöne neue Blogs.

Alle bisher vorgestellten Blogs findet ihr rechts unter “Meine Lieblingsblogs”.

Viele Grüße “Stresemann”

Wie hat dir dieser Beitrag gefallen?

Klick auf einen Daumen, um diesen Beitrag zu bewerten.

Average rating / 5. Ergebnis Stimmen:

Ganz Normal Werbebilder

Über den Autor:


Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und ein überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Mehr über den Autor erfährst Du unter dem Link "Wer ist denn dieser Stresemann" weiter unten.

%d Bloggern gefällt das: