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Mein Blog & ich

Wie nutze ich mein Blog-Archiv?

Wer regelmäßig bloggt, schafft viele Inhalte. Mit jedem neuen Beitrag verschwindet einer von der Startseite des Blogs und wandert ins Archiv. Und dann?

Ich falle da wohl ein wenig aus der Reihe, denn meinen Blog mit all seinem Archivmaterial gibt es insgesamt vier Mal. Einmal das Original bei Word-Press, einmal eine identische Kopie mit zusätzlichen Word-Text-Dateien bei Google-Drive, einmal auf einer externen Festplatte und zu guter Letzt auf meinem PC. Es ist zwar alles ein wenig aufwendig, es miteinander zu aktualisieren, dafür stehe ich einem „Blog-Crash“ sehr gelassen gegenüber.

Dazu nutze ich eine Suchroutine für Texte und ein Medien-Plugin für die Mediathek zur Bildersuche. Anders wäre es zeitlich nicht zu bewältigen, zu einem neuen Beitrag schnell ein passendes Bild zu finden.

Ein Archiv macht auch Probleme

Allerdings haben meine und die in anderen Blogs vorhandenen Archive auch eine Eigenart: Angezeigt werden nicht die aktuellen Beiträge, sondern die des Monats. Dann heißt es manuell mit viel Akribie zu Ergebnis zu kommen. Lösungen könnten hier dafür entwickelte Plugins bieten, die aber entweder zu teuer sind oder dem Blog technische Probleme bereiten. Empfehlen möchte ich aber ein Plugin, das wie ein großes Kalenderblatt funktioniert und mit dessen Hilfe sich Beiträge sehr schnell wiederfinden und gleich bearbeiten lassen. Dazu nutze ich ein Plugin, dass meine Beiträge in Kategorien aufteilt. Einige kann man oben in der Suchleiste meines Blogs sehen, andere verstecken sich im Back-Office und enthalten beispielsweise Beitragsideen, angefangene Artikel oder zurückgestellte Beiträge. Ab und an habe ich auch mal einen Beitrag „inReserve“, das gibt dann schon eine gewisse Sicherheit.

Eigentlich ist es für einige alte Artikel schade, dass sie im Archiv schlummern müssen. So manche Perle ist da schon vorhanden. Aber die sind ja nicht verloren. Wer regelmäßig in meinem Blog liest, weiß, dass ich mich auf meinen umfangreichen Fundus an Artikeln verlassen kann. Vieles, worauf ich mich mal bezogen habe, lässt sich mit aktuellen Fakten durchaus noch einmal verwenden. Und so mancher Besucher schaut auch schon mal nach älteren Beiträgen meines Blogs. Besonders gefragt ist da beispielsweise ein Artikel über Dinge von früher, die plötzlich nicht mehr da sind.

Neue Kanäle für alte Geschichten

Auch auf Facebook, Twitter und New-Republic poste ich manchmal den Link zu einem älteren Artikel. Das geht bei Twitter ganz einfach und automatisiert. Das finde ich bequem und erspart mir die Arbeit, mir immer wieder was Neues zu überlegen. In meiner Footbar gibt es außerdem eine Liste der Top Beiträge. Das sind die Beiträge, die in den vergangenen 2 Tagen am häufigsten gelesen wurden.

Alles in allem kann man natürlich immer mehr mit dem Blog-Archiv machen. Ich empfehle aber, das Ganze nicht zu übertreiben. Nicht, dass dann unnütz nur veraltete Sachen breit getreten werden. Aber geschickt eingesetzt, kann man sicher das Archiv zu wesentlich mehr nutzen. Auch als Leser.

Wie haltet ihr es mit eurem Blog-Archiv?

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Über den Autor:


Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und ein überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Mehr über den Autor erfährst Du unter dem Link "Wer ist denn dieser Stresemann" weiter unten.

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