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Mein Blog & ich: Der Blog ist tot?

Der Blog ist tot?

In diesem Jahr wird seit 25 Jahren “gebloggt”. Was ist anders als 1995 und lohnt sich “bloggen” überhaupt noch?

Nach meinen Recherchen gibt es „Blogs“ seit dem Jahre 1995. Seitdem hat sich in der Bloggerwelt vieles verändert. Viele Blogs aus der Gründerzeit haben sich mittlerweile in alle Winde verstreut, sind zu Facebook oder Tumblr gewechselt, zu Instagram oder zu Twitter.

Doch ich liebe auch mal lange Texte. Und ich liebe vielleicht deshalb das Blog-Format immer noch, weil ich damit viel mehr machen kann, als mit einem einfachen Tweet.


Was ist überhaupt heute ein Blog?

 

Ein Blog ist für mich ein Ort der Reflexion, und zwar sowohl auf Seiten des Autors wie des Lesers. Es ist eine kleine Auszeit aus der Hektik des Alltags, ein Luxus, den ich mir erlaube (weshalb für mich ein „richtiger“ Blog auch stets unkommerziell und werbefrei bleiben muss!). Ein guter Blog versucht, die Welt zu erklären auf eigene Art – gewiss. Mein Blog stülpt diese Welt aber niemanden über. Die Sprache ist wichtig, aber nicht zu wichtig. Rechtschreibung sollte stimmen, obwohl ich das – trotz Gegenprüfung einer Vieraugenkontrolle – nicht immer garantieren kann.

Die Blogger von heute sind für mich keine Zeitgenossen, die an alten Gewohnheiten hängen, sondern Menschen, die etwas zu sagen haben und dies in ihrem eigenen Rahmen.

Bloggen wird wieder modern

Die aktuellen Entwicklungen bei Facebook, WhatsApp oder Instagram zeigen mir, dass wir mit unseren Blogs genau richtig liegen. Ja, ich behaupte sogar, dass Blogger gerade jetzt eine Renaissance erleben. Und auch wenn die Besucherzahlen nie mehr die Höhen der 90er-Jahre haben werden, so hängen immer noch einige treue Menschen ihm nach, schauen von Zeit zu Zeit vorbei in der Hoffnung, doch noch etwas Neues zu lesen.

Blogs werden, wie Shakespears Sonnetten, niemals altern, noch verblassen, noch sterben. Sie werden vielleicht nicht mehr die Bedeutung von früher haben, aber sie werden ganz bestimmten Menschen immer noch Freude machen. Und dafür denke ich lohnt es sich, weiter zu schreiben.

Stresemann

Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und der überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Daher könnte das eine oder andere durchaus bekannt vorkommen (vor allem weil andere es gern mal wieder hörfunkmäßig aufbereiten).

1 comment

  • Sehr schön formuliert und ich bin genau deiner Meinung.
    Ich finde Blogs wunderbar.
    Lese gerne mal hier und da.
    Und meinen Blog betreibe ich auch aus Spaß an der Freude, aber auch für mich als Tagebuch, dem andere gerne folgen dürfen.

    Wünsche dir noch einen schönen Tag.

    Liebe Grüße
    Roswitha

Über den Autor:


Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und ein überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Mehr über den Autor erfährst Du unter dem Link "Wer ist denn dieser Stresemann" weiter unten.

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Über diesen Blog:

Blog-Info:

Berühmt werden will ich mit diesem Blog nicht. Ich mache nur etwas, was viele andere noch besser und wunderbarer tun als ich: Ich teile mich mit, über das, was mir auffällt, einfällt und überfällt.

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