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Mein Blog & ich

Wie viel Zeit investierst Du in deinen Blog?

So ein Blog kann ganz schön viel Arbeit machen, oder? Da sind zum einen die neuen Artikel, die die geneigte Leserschaft zurecht erwartet. Und dann sind da die alten Artikel, die eventuell überarbeitet werden müssen.

Zeit ist natürlich nicht das einzige, was man in einen Blog investiert. Bei mir ist die Zeit allerdings der größte Faktor, denn schließlich wachsen die Beiträge nicht von allein in den Blog-Himmel. Artikelthemen und -recherche nehmen aber den Hauptanteil meiner Zeit in Anspruch. Um Ping- und Trackbacks brauche ich mich nicht zu kümmern, da ich durch Plugins einiges automatisch organisiert habe.

Die Monetarisierung meines Blogs sehe ich zweischneidig – denn verdiene ich mit einem Blog Geld, gehört nicht nur ein viel zu auskunftsfreudigeres Impressum auf die Seite sondern es gilt dann noch weitere Regeln im unübersichtlichen Wettbewerbsrecht einzuhalten. Soviel Zeit habe ich schon berufsbedingt nicht, die ich in solcherlei rechtliche Dinge investieren muss, daher bleibt das werbefrei hier.

Das Bloggen beginnt täglich um 8 Uhr und 2 Minuten

Ich blogge meist quasi als Frühstück. Das fügt sich normalerweise gut in meinen Tagesablauf ein. Ist zwar anregend, aber nicht zu anstrengend. Also eine Beschäftigung, mit der ich einigermaßen in Schwung komme. Überwiegend fahre ich um 8:00 Uhr morgens den PC hoch, sodass ich meist 2 Minuten später im Back-Office meines Blogs bin. Neue Beiträge habe ich textlich meist schon vorbereitet und muss ihn – bis auf einige Änderungen, die mir immer in letzter Minute einfallen – nur noch in den Editor pasten. Oder ich schreibe direkt am Morgen (zum Beispiel diesen Text jetzt). Das Schreiben ist insgesamt kein Zeitaufwand, den ich nicht gerne verschmerze.

Ich schreibe recht viel, ich weiß. Das liegt aber daran, weil ich das ja nicht nur berufsbedingt mache, sondern zu vielen Themen eben auch eine Meinung habe. Meistens ist es so, dass ich zu Zeiten, in denen ich nichts besseres zu tun habe, die sozialen Netzwerke und vor allem Twitter im Auge behalte. Und dann fallen mir Strömungen auf, die mein Interesse wecken. Dann fällt mir ein Thema auf, worüber ich schreiben möchte, und ich informiere mich dazu. Schon diese Recherche zähle ich zu der Zeit für das Bloggen mit hinzu.

Geplant mit der Zeit umgehen

Was ich nicht vorbereiten kann, ist das Management hinter dem Blog. Mal muss etwas repariert oder ausgetauscht werden, mal etwas aktualisiert werden. Diese Verwaltungsaufgaben rauben am meisten Zeit. Aber wie auch immer – ich mache es gern, weil mir mein Blog riesigen Spaß macht. Meine Arbeitszeit dafür gibt mir keiner wieder. Deshalb versuche ich stets ein wenig geplant mit der zu Verfügung stehenden zeit umzugehen. Und wenn ich mir überlege, dass ich ein fantastisches Privatleben habe, dann halte ich mir immer vor Augen, das mit dem Bloggen nicht zu sehr ausufern zu lassen.

Und wie viel Zeit investierst du in deinen Blog?

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Kommentiere gern

  • Vielleicht etwas zu viel 😉

    Spaß beiseite … es kommt natürlich auf die verschiedensten Umstände an und auch, warum der eigene Blog überhaupt betrieben wird.
    Meiner ist dazu gedacht all jene zum Schreiben zu motivieren, die es sich vielleicht (noch) nicht zutrauen. Es ist eine gute Aufgabe, die ich gerne mache – und ob es sich da noch lohnt die Zeit dafür zu zählen ist ein ganz anderes Thema.
    Aber ich schreibe auch für all jene, die schon schreiben und suche hier einen Gedankenaustausch.

    Wohin der Weg des Blogs führen wird? Keine Ahnung, aber machen wir doch mal das Beste draus 🙂

Über den Autor:


Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und ein überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Mehr über den Autor erfährst Du unter dem Link "Wer ist denn dieser Stresemann" weiter unten.

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