Ganz normal
Ganz Normal Ostern

Meine “12 von 12” im April 2020

Dem 12. eines Monats widme ich schon seit einiger Zeit der Beschreibung meines Tagesablaufes in 12 Bildern. Eine Idee, die Monat für Monat von Caro in ihrem Blog „Draußen nur Kännchen“ aufgegriffen wird.

Heute ist das aus verschiedensten Anlässen ein wenig anders. Mein heutiger Sonntag ist sehr mit Feierlichkeiten ausgefüllt, von denen ich aber wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt berichten kann. Und nein, es ist kein Geburtstag und kein Abschied. Etwas ganz anders und einmaliges. Trotzdem möchte ich auf meine “12 von 12” aber auch nicht verzichten und da ja nun heute Ostersonntag ist, gibt es auch etwas Österliches. 12 Bilder und Geschichten rund um das Ei. Lest und schaut selbst:

01. Rekord-Eier
Ganz Normal Ostern

Das größte Ei legt der Strauß: Es wiegt bis zu 1.800 Gramm. Die Light-Version des Ovals produziert der Kolibri mit etwa 0,2 Gramm.

02. In jedem siebten Ei
Ganz Normal Ostern

Seit 1974 gibt es Kinder-Überraschung in Deutschland. Seitdem sind die Figuren und Spielsachen in den Schokoladeneiern zu begehrten Sammlerstücken geworden. Liebhaberobjekte erzielen manchmal Preise von mehreren 100 Euro – und haben damit auch Fälscher auf den Plan gerufen, die das Plastikspielzeug geschickt nachbilden.

03. Weiß oder braun?
Ganz Normal Ostern

Weiße Hühner – weiße Eier? Nein, die Farbe des Gefieders legt nicht das Aussehen der Eier fest. Stattdessen schauen Experten den Hühnern auf die Haut um die Öffnung des Gehörgangs: Hat ein Huhn dunkle Ohrscheiben, legt es braune Eier. Hühner mit weißen Ohrscheiben produzieren weiße Eier.

04. Egg`n Roll
Ganz Normal Ostern

Eine der kuriosesten Ostertraditionen wird im Garten des Weißen Hauses gepflegt. Seit 1878 dürfen Washingtons Kinder auf dem Grundstück gekochte Eier um die Wette rollen. Am Ende der Veranstaltung erhalten alle Kinder ein von Präsident und First Lady signiertes Holzei.

05. Aufschlussreicher Code
Ganz Normal Ostern

Zahlensalat auf der Eierschale? – mitnichten, der Code ist ganz einfach zu entschlüsseln. Die erste Zahl gibt Aufschluss über die Haltungsform: 0 steht für Öko-Erzeugung, l für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Legebatterien. Danach folgen zwei Buchstaben fürs Herkunftsland. Die lange Ziffer am Ende zeigt an, aus welchem Betrieb das Ei stammt.

06. Konservieren und schenken
Ganz Normal Ostern

Im Mittelalter schenkten sich Christen am Ostermorgen hart gekochte, rot gefärbte Eier, die als Symbol für die Auferstehung galten. Dabei wurde folgende gedankliche Parallele gezogen: Jesus hat den Grabstein beiseite gerollt und ist auferstanden. Auch wer die harte Eierschale durchbricht, trifft auf einen zwar nicht lebendigen, aber lebensspendenden Inhalt.

07. Warum werden Eier zu Ostern bemalt
Ganz Normal Ostern

Dies lässt sich auf die Symbolik der Farben zurückführen. Bereits die Chinesen verschenkten schon vor 5000 Jahren bemalte Eier zum Frühlingsbeginn und als Zeichen der Fruchtbarkeit. Werdenden Vätern werden traditionell rot gefärbte Eier zur Geburt männlicher Nachfahren geschenkt.

Und nebenbei sehen bunt bemalte Eier ja auch viel dekorativer aus.

08. Eiweiß, Dotter & Wassertest
Ganz Normal Ostern

Wer hätte das gedacht? Im Dotter steckt mehr Eiweiß als im weißen Eiklar. Rekordverdächtig ist auch der Vitamin-A-Gehalt von Eigelb. Nur Leber enthält noch höhere Anteile des Vitalstoffs.

Wenige Tage alte Eier stellen sich im Wasserglas mit dem abgeflachten Ende leicht nach oben. Steht das Ei senkrecht, ist es zwei bis drei Wochen alt, und sollte vorsichtshaIber vor dem Verzehr erhitzt werden. Eier, die an der Oberfläche schwimmen, sind verdorben.

09. Haltung! Bitte!
Ganz Normal Ostern

Das wichtigste Kriterium beim Eierkauf ist für die Deutschen die Haltungsform der Hühner, ermittelte das Emnid-Institut 2004 in einer Umfrage. Dabei gibt es Unterschiede zwischen Ost und West. In den alten Ländern achten 42 Prozent der Verbraucher vor allem darauf, ob das Ei aus Freiland- oder Fabrikhaltung stammt, in den neuen Ländern nur 32 Prozent.

10. Das Osterei als Zahlungsmittel
Ganz Normal Ostern

Im Mittelalter mussten Bauern Steuern und Abgaben an Großgrundbesitzer zahlen. Diese Steuern wurden in Naturalien, häufig in Form von Eiern, beglichen. Die Abgaben wurden am Gründonnerstag, also an Ostern, fällig. Einer Theorie nach stammt der Begriff Osterei daher.

11. Kostbarer Nestschmuck
Ganz Normal Ostern

Gold, Email, Edelstein: Als der Goldschmied Carl Faberge Ende des 19. Jahrhunderts Eier für den russischen Zaren anfertigte, war nur das Beste gut genug. Nach der Oktoberrevolution wanderten die Eier in Museen und Privatsammlungen auf der ganzen Welt. Jetzt kehren neun Nobel-Eier nach Russland zurück. Der russische Unternehmer Viktor Wekselberg ersteigerte sie und anderen Faberge-Schmuck für 80 Millionen Euro.

Von greenacre8 – Faberge Egg Kremlin April 2003, CC BY 2.0,

12. Das größte Schokoladen-Osterei der Welt
Ganz Normal Ostern

Das wohl größte handgemachte Osterei der Welt ist im südargentinischen San Carlos de Bariloche geschaffen worden. Das 7,5 Tonnen schwere und 8,5 Meter hohe Schokoladenei wurde dort im Jahre 2012 im Bürgerhaus der patagonischen Stadt 1600 Kilometer südwestlich von Buenos Aires ausgestellt. Mit Hilfe des lokalen Bergsteigervereins wurde das Ei nach der offiziellen Vermessung aufgeschlagen und die süßen Brocken an Schaulustige verteilt.

Wer heute Tipps und interessante Links vermisst hat, der warte bitte bis Morgen. Da gibt es nämlich die “Easter Eggs” mit einigen Überraschungen. Was mich betrifft, ich lese jetzt noch, was andere an diesem 12. April 2020 so erlebt haben. Dazu verlinke ich meinen Beitrag noch rüber zu Caros Blog „Draußen nur Kännchen“. Caro betreut das Projekt und sammelt allmonatlich als Linkliste die Meldungen anderer Blogger/Innen. Wer sich auch einmal in anderen #12von12 Tagesabläufen umgucken möchte…  die gemeldeten Blogeinträge des 12. April 2020 werden hier gesammelt. Danke Caro. Die nächsten “12 von 12” gibt es dann am 12. Mai 2020 – einem Dienstag!


Falls Du noch in anderen Tagesabläufen lesen möchtest:

Über den Autor:


Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und ein überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Mehr über den Autor erfährst Du unter dem Link "Wer ist denn dieser Stresemann" weiter unten.

Über diesen Blog:

Wähle nach Kategorien

%d Bloggern gefällt das: