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Ganz Normal Das Münster Rätsel

Münsters schönste Kellerfenster

An alle Münsteraner, Nicht-Münsteraner und alle, die es werden wollen! Hier ist es: Das Rätsel über eine Stadt – Wer! Was! Wo! –

Kennst Du Münster?

Münster steht für 183 Kirchen und für 24 Orte in der Welt. Hier geht es aber um die Stadt “Münster in Westfalen”. Vielleicht kennt ihr diese Stadt nur aus der Werbung, aus dem Internet oder aus Reisemagazinen mit immer den gleichen Bildern. Sie zeigen die berühmtesten Sehenswürdigkeiten oder Gebäude und erzählen die immer gleichen Geschichten.

Dieser Blog kommt aus Münster in Westfalen. Daher finde ich es an der Zeit, euch einmal die ungewöhnlichsten Geschichten, Anekdoten, Märchen oder Unwahrheiten aus Münster näher vorzustellen. Wie gesagt: Märchen und Unwahrheiten sind auch dabei.

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Zu gewinnen gibt es auch etwas:

Wenn ihr Lust habt, dann ratet einfach mit und gewinnt mit ein wenig Glück einen kleinen USB-Stic mit 4 MB-Speicherplatz.

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Hier sind die Regeln:

In jeder Folge des „Münster-Rätsel“ erzähle ich euch eine Geschichte. Eure Aufgabe ist es zu bewerten, ob ihr die abschließende Frage mit „wahr“ oder „gelogen“ beantworten könnt. Nach Veröffentlichung jeder Folge habt ihr zwei Wochen Zeit in der Kommentarfunktion unter dem Beitrag eure Antwort zu hinterlassen. Unter allen richtigen Antworten wird der Gewinner durch Losziehung ermittelt. Er erhält dann eine E-Mail, in der ich ihn um seine Anschrift zur Zusendung des Gewinnes bitte. Diese Daten werden von mir nicht gespeichert. Ach ja, das ist wohl ganz wichtig: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nun wünsche wünsche euch viel Glück. Hier kommt die heutige Geschichte.

Münsters schönstes Kellerfenster

Es geht um ein bekanntes Gebäude, den münsterschen Dom, der auf den Postkarten und im Internet überwiegend von der Seite abgebildet wird. Vielleicht, weil sich die Münsteraner für die Vorderseite ihres Gotteshauses schämen?

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Also das kam so: Nach dem Krieg wurde der Dom, so gut es ging, wieder aufgebaut. Nur das Hauptportal an der Westwand wurde einfach zugemauert und der Eingang auf den Domplatz verlegt. Statt der mittelalterlichen gotischen Fenster wurden im Auftrag des damaligen Bischofs Keller 16 kreisförmig angeordnete Rundfenster entworfen. Die Münsteraner nannten sie – in Anspielung auf ihren Bischof Keller – „Kellerfenster“. Ursprünglich waren die Entwürfe eines Kunstprofessors aus Trier nämlich für die evangelische Kirche Ehrang in Trier vorgesehen, die zur gleichen Zeit gebaut wurde. Der damalige evangelische Kultusminister von Nordrhein-Westfalen, Franz Meyers, entschied aber, den Entwurf für den münsterschen katholischen Dom zu verwenden. Seitdem besitzt der Dom Münsters schönste Kellerfenster, die ihm ein Protestant verpasst hat.

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Ist diese Geschichte um die Entstehung der Fenster wahr oder gelogen? Schreib deine Antwort in die Kommentarspalte dieses Beitrages. Die Auflösung gibt es in vier Wochen. Und wenn Du weitere Geschichten als wahr oder gelogen aufdecken willst? In 14 Tagen gibt es die nächste Geschichte und die nächste Gewinnmöglichkeit.

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  • Hallo,
    danke für den Beitrag, der mich nochmal zum ausführlichen Recherchieren verleitet hat. Um den Ärger über die „Wählscheibe“ wusste ich, die detailierten Hintergründe waren mir bislang aber unbekannt. Ich entscheide mich also für: wahr. 😉
    Liebe Grüße

Über den Autor:


Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und ein überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Mehr über den Autor erfährst Du unter dem Link "Wer ist denn dieser Stresemann" weiter unten.

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