Neues vom “stillen Örtchen”

Klo-Nachrichten

Heute stelle ich euch einige lustige, informative und interessante Meldungen aus der Welt der “Toilette” vor.


Toilette als Fluchtort für Politiker

In den Parlamenten werden Toiletten von Politikern gern als letztes Refugium genutzt. Aber nicht nur, um dort abgeschirmt sein Geschäft zu verrichten, sondern um sich auch mal vor aufdringlichen Journalisten oder Partei-Kollegen zu verstecken.


Klo-Gästebuch in Wittenberg

In Wittenberg sorgt eine öffentliche Toilette für internationales Aufsehen. Gegenüber der Schlosskirche können Besucher der Lutherstadt einen Eintrag im Gästebuch hinterlassen, nachdem sie das stille Örtchen besucht haben. Kommentar eines Engländers: „Auch Luther hätte es genossen.“


Mit Handy aufs Klo

Finnische Autofahrer haben immer ein Handy dabei. Wenn die Skandinavier während ihrer Fahrt Druck auf der Blase verspüren, sind sie auf Raststätten ohne ein Mobiltelefon aufgeschmissen. Denn die Türen der Stillen Örtchen öffnen sich nur noch per SMS.


In Japan nur mit Kloschuhen auf Toilette

Wer das Klo benutzt, muss in Japan seine Straßen- oder Hausschuhe gegen eigens dafür vorhandene Toilettenschuhe tauschen. Darauf weist die Tourismusabteilung der Stadtverwaltung Tokio in einem Etikette-Führer für westliche Touristen hin. In Japan wird streng zwischen reinen und unreinen Orten unterschieden. Nach dem Toilettengang dürfen Touristen nicht vergessen, die WC-Slipper beim Verlassen des Raumes wieder auszuziehen. Einen schönen Nebeneffekt hat das Schuh-Prozedere: Stehen die Schuhe nicht vor der Toilette, ist diese mit hoher Wahrscheinlichkeit besetzt.


Die älteste wissenschaftliche Betrachtung

Der griechische Arzt Theophilus verfasste im 7. Jahrhundert das erste wissenschaftliche Buch über den „Urin, dessen Farbe und Zeichen“. Es erschien allerdings erst im Jahre 1608 in Paris.


Das kälteste Klo

Foto: Mit Genehmigung des Bayrischen Rundfunks

Das befindet sich im ewigen Eis am Südpol. Laut Antarktis-Vertrag dürfen nämlich keine menschlichen Hinterlassenschaften im Eis verbleiben. Das heißt, alles, was die Notdurft erfordert, muss wieder zurück auf den Kontinent transportiert werden. In Basislagern gibt es chemische Toiletten. Deren Inhalt wird dann per Hubschrauber ausgeflogen und ordnungsgemäß entsorgt.


„Ein Geschäft machen“

Diese Redewendung benutzen wir heute noch. Sie findet ihren Ursprung bei den Römern, die stets wichtige Gespräche auf der Toilette führten. Öffentliche Latrinen besaßen keine Trennwände und boten circa 25 Menschen Platz, Großlatrinen hatten sogar Kapazität für bis zu 80 Personen. Also genug Raum für hitzige Diskussionen. Übrigens waren römische Toiletten nicht nach Geschlechtern getrennt.


Die längste Klo-Warteschlange

Der Rekord ging 2009 nach Brüssel: Dort reihten sich 756 Menschen vor mehreren mobilen Toiletten auf. Die Aktion des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF sollte auf Trinkwassermangel aufmerksam machen. Inzwischen organisieren viele Städten am Weltwassertag eine ähnliche Aktion. Das Motto: „Stell Dich an! Damit 2,5 Milliarden Menschen nicht mehr warten müssen”.


Andere Länder andere Sitten

Chinesen haben wenig Scheu gegenüber ihren Körperfunktionen: öffentliche Toiletten in Peking bestehen aus einer Rinne über der sich die Besucher gemeinsam hocken. Die traditionelle japanische Toilette dagegen ist ein Ort für Meditation und Entspannung. Sie wird abseits von Wohngebäuden im Garten errichtet und von Bäumen und Sträuchern umgeben.


Wohin mit dem Dirndl

Auf dem Oktoberfest wird so manches Fundstück abgegeben. Doch die Angestellten staunten nicht schlecht, als ein komplettes Dirndl auf einer Toilette entdeckt wurde. Wie die Besitzerin ohne ihr Kleid nach Hause gelangt sei, konnte bislang nicht herausgefunden werden.


Ich bleibe weiter auf der Suche nach lustigen, informativen und interessanten Meldungen aus der Welt der “Toilette”. In Kürze mehr unter dieser Rubrik. Bis dahin – nicht nur an alle Geschäftsleute – “Gute Geschäfte”.

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