Ganz normal

Pfiffige Sprüche für alle Gelegenheiten

Oft genug ist unser Leben so voller Hektik, dass einem das Lachen fast vergehen könnte. Da tut es richtig gut, wenn schlagfertige Zeitgenossen auf ihre Weise ein kleines bisschen mehr Spass in den Alltag bringen.

„Frisches Brot haben wir leider nicht mehr“, bedauert der Bäcker, „aber nehmen Sie doch welches von gestern, das ist doch auch noch sehr gut.“ – „Nein, danke“, erwidert die Kundin freundlich. „Brot von gestern habe ich morgen selbst.“

„Das wird bestimmt ein netter Abend“, meint ein Partygast. „Wieso? Willst du etwa schon gehen?“, fragt ein anderer erstaunt.

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Dialoge, die mit fröhlichem Gelächter enden, Szenen die ein wenig Farbe in den grauen Alltag bringen. Normalerweise aber sollen derartige Witze nicht etwa mangelndes Interesse signalisieren, sondern eine entspannte Atmosphäre schaffen, in der sich wichtige Dinge dann um so leichter bereden lassen. Das funktioniert natürlich am besten, wenn Menschen sich wirklich gut verstehen, wie zum Beispiel glückliche Paare.

„Die Intelligenz haben die Kinder von mir!“, prahlt der Ehemann. „Ganz recht“, gibt seine Frau bereitwillig zu, „ich habe meine ja behalten.“

„Wir könnten mal wieder ins Kino gehen“, drängelt die gelangweilte Ehefrau. „Aber wir waren doch erst!“, wehrt der bequeme Ehemann ab. „Du hast ja recht, Liebling“, sagt seine Frau, „aber inzwischen gibt es Filme auch in Farbe!“

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Wer sich seiner Sache nicht ganz sicher ist oder rätselt, ob ein frecher Spruch wohl angebracht ist oder nicht, sollte im Zweifelsfall lieber darauf verzichten. Und zu viele Sprüche sollten es auch nicht werden, mit denen man seine Umgebung erfreuen möchte. Denn wer zu viel flachst, verrät auch viel über sich selbst – und nicht nur Positives! Leute, die ständig nur noch Sprüche klopfen, sind im Prinzip autoritäre Typen, die pausenlos versuchen, sich selbst ins rechte Licht zu rücken. Manche legen sich zu diesem Zweck ein regelrechtes Reservoir an Sprüchen an.

„Würden Sie sich bitte einer Alkoholprobe unterziehen?“ „Gern, Herr Wachtmeister, in welcher Kneipe fangen wir denn an?“

Sprüche klopfenden Menschen kann es passieren, dass sie ganz schnell als Kasper angesehen werden. Am Ende lacht keiner mehr über die Sprüche, sondern über den Kasper selbst. Und man lacht ihn nicht mehr an, sondern aus!

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Über den Autor:


Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und ein überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Mehr über den Autor erfährst Du unter dem Link "Wer ist denn dieser Stresemann" weiter unten.

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