Radfahrer sind gute Menschen.

Sie verpesten nicht mit Abgasen die Luft, und sie sind auch die besten Freunde der Chefs. Sie halten sich fit, sind seltener krank, müssen nicht zur Abspeck-Kur. Pedalritter sind glückliche Zeitgenossen. Wer im Frühlings-, na ja, eigentlich schon Sommerfieber den Bäumen beim Ausschlagen zuschauen und die Jogger hinter sich lassen möchte, für den ist es längst höchste Zeit, sich auf den Sattel zu schwingen. Geübte Radwanderer haben ihre Räder längst aus dem Winterschlaf geweckt, andere sich ein Zweirad für den Ausflug ins Grüne geliehen. Ob man nun in die eigenen oder fremde Pedale tritt – gut vorbereitet geht’s viel besser. Und wie steht’s mit Ihnen?

Tun Sie ‚was für Ihre Gesundheit

Ob beim familienfreundlichen Volksrad-Fahren, beim sportbetonten Rad-Touren-Fahren oder bei anspruchsvollen SuperCups – die regelmäßige Bewegung an frischer Luft und in freier Natur fördert die Gesundheit sowie den Aufbau und den Erhalt einer guten Kondition. Ob Sie nun mit einem Mountainbike über Berg und Tal fahren, mit dem Rennrad Etappensiege einfahren oder mit dem Reiserad fremde Länder und Kulturen kennen lernen wollen, entscheidend ist die Regelmäßigkeit und die genaue Einteilung

des Trainings. Einen optimalen Trainingserfolg erreichen Sie, wenn Sie sich mithilfe eines Pulsmessers an genau festgelegte Trainingswerte halten, die vorher individuell ermittelt werden müssen. Radfahren ist in – bei Jung und Alt. Fahrräder avancieren sogar zu Statussymbolen (und können auch entsprechend kosten). Schätzungsweise 60 Prozent der Deutschen schwingen sich mindestens einmal im Monat aufs Rad. Kein Wunder: Radeln fördert die Ausdauer, schont das Herz-Kreislauf-System, ist gut in den Alltag integrierbar und zählt aus sportmedizinisch-orthopädischer Perspektive zu den empfehlenswerten Sportarten, die auch bei bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen ausgeübt werden können.

Sicher im Sattel: Das schont die Gelenke

Zu den großen Vorteilen des Radfahrens gehört die Tatsache, dass die körperliche Anstrengung gut dosierbar ist und stets an den individuellen Leistungsstand angeglichen werden kann. Um Überbelastungen zu vermeiden, empfehlen sich kleine Gänge bei hoher Trittfrequenz. Das Körpergewicht wird vom Rad getragen, so dass das Sitzen im Sattel Wirbelsäule und Gelenke schont. Vor allem für Übergewichtige und Menschen mit degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates ist dieser Aspekt von besonderer Bedeutung. Gemieden werden sollten allerdings Querfeldeinstrecken und starke

Steigungen, da hierbei die Wirbelsäule ruckartig überbelastet und in eine unnatürliche Haltung gezwungen wird. Grundsätzlich sollten Sie das ganze Jahr über regelmäßig Fahrrad fahren. Reines „Wochenend-Fahren“ ist nicht sinnvoll und eher schädlich, da sich weder Gelenke noch das Herz-Kreislauf-System langsam und kontinuierlich auf die Belastung einstellen können. Sie sollten mindestens zwei bis drei Mal pro Woche aufs Rad steigen und nach einer zirka fünfminütigen Aufwärmphase ein zügiges, gleichmäßiges Tempo anschlagen. Verringern Sie das Tempo bei Ermüdungsanzeichen. Eine Trainingseinheit endet mit einer Abwärmphase bei reduziertem Tempo. Vor allem bei längeren Touren sind aktive Pausen mit Lockerungs- und Dehnübungen angezeigt. Werden diese Tipps beachtet, kann der Radsport bis ins hohe Alter zum Erhalt und zur Verbesserung der körperlichen Fitness beitragen. Außerdem: Fürs Radfahren ist es nie zu spät!

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ich hab kein Auto…fahre immer Rad…oder Hermann, wie ich es nenne.