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Typisch deutsch: Die Deutschen und ihre Urlaubsgeschichten

Urlauber haben stets viele Geschichten zu erzählen – schließlich treffen sie während ihrer Ferien auf die verschiedensten Menschen, unternehmen zahlreiche Ausflüge und schwelgen in unvergesslichen Erinnerungen. Einige sind einfach „typisch deutsch“, aber lest einfach selbst:


In Hotels gibt es Türanhänger, auf deren einen Seite „Bitte nicht stören“ und auf der anderen „Bitte Zimmer aufräumen“ steht. Eine Reiseleiterin berichtet vom Anruf eines Gastes, der meinte, er wäre in seinem Zimmer eingesperrt und komme nicht heraus. Auf Nachfrage äußerte er, die eine Tür führe zum Bad und an der anderen hänge ein Schild mit der Aufschrift „Bitte nicht stören”.

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Nicht selten kommt es vor, dass sich Urlauber etwas davor scheuen, einheimisches Service-Personal anzusprechen, da sie den eigenen Englisch-Kenntnissen nicht ganz trauen. Das ist völlig normal – dafür gibt es ja eine deutschsprachige Reiseleitung. Etwas seltsam ist es jedoch, wenn die Reiseleiterin einen Anruf von einem ihrer Gäste erhält, der sich gerade auf der Toilette befindet. Ihm war das Toilettenpapier ausgegangen.

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Dann gab es da noch eine junge Dame, die verkatert mit ihrer Luftmatratze vor der griechischen Insel Kos schwamm. Sie schlief ein, wurde einige Kilometer abgetrieben und vor der türkischen Küste bei Bodrum von der Hafenpolizei aufgegriffen. Natürlich hatte sie keine Papiere dabei und wurde von den Beamten in die Türkei mitgenommen. Leider hatte sie sowohl den Namen ihres Hotels, ihrer Urlaubsregion als auch den ihres Reiseveranstalters vergessen. So wurde sie ein Fall für die deutsche Botschaft.

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Eine Tunesien-Urlauberin beschwerte sich über Kakerlaken in ihrem Hotelzimmer. Nach der Erklärung, dass diese Schaben zu den landesüblichen Tieren gehören und nicht ganz zu vermeiden sind, gab sie sich zufrieden. Schließlich schloss sie sogar Freundschaft mit ihnen. Sie verteidigte sie gegen die Reinigungskraft, gab ihnen Namen und wollte sie sogar mit nach Hause nehmen. So können sich Meinungen ändern!

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Foto: Bayrischer Rundfunk


Während eines Urlaubs in der Dominikanischen Republik hat ein Pärchen sein Schäferstündchen so intensiv genossen, dass dabei das Hotelbett beschädigt wurde. Ähnlich geschehen in Griechenland – allerdings mit einem Waschbecken. Doch nicht nur Urlaubern passieren derlei Peinlichkeiten. So verstand sich eine Reiseleiterin äußerst gut mit einem jungen Mann, der nicht zu ihren Gästen gehörte. Die beiden verbrachten eine Nacht miteinander.

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Was sie nicht wusste war, dass er der Leiter einer großen Gruppe von Bankangestellten war, die am kommenden Morgen abreisen wollten. Verkatert und mit einer gewissen Verspätung fuhr sie den Mann vor den Eingang des Hotels. Dort warteten schon über 300 Personen auf ihren Gruppenleiter und johlten, als er aus ihrem kleinen Auto stieg. Peinlich! 

Weitere Geschichten aus dieser Reihe:

Über den Autor:


Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und ein überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Mehr über den Autor erfährst Du unter dem Link "Wer ist denn dieser Stresemann" weiter unten.

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Berühmt werden will ich mit diesem Blog nicht. Ich mache nur etwas, was viele andere noch besser und wunderbarer tun als ich: Ich teile mich mit, über das, was mir auffällt, einfällt und überfällt.

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