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Und was machst du gerade so zu Hause?

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Die meisten Büros sind dicht, wer noch nie “Homeoffice” – das “Zu Hause arbeiten” – erfahren hat, der macht es spätestens jetzt. Es wird improvisiert. Küchentische dienen als Schreibtische, die Krawattenpflicht und viele andere Dinge sind aufgehoben. Zumindest für die, die ihren Job vom Sofa aus machen können. Pflegekräfte, Polizistinnen, Kassierer, Paketboten, Schaffnerinnen und viele andere müssen weiterhin draußen arbeiten.

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Dem Coronavirus wurde weltweit der Kampf angesagt. Für viele bedeutet das unter anderem, von nun an von zu Hause arbeiten zu müssen. Nur die wenigsten waren auf eine derartige Maßnahme vorbereitet. Ein Schreibtisch mit bequemem Drehstuhl und jeder Menge Platz für die Arbeit, separat vom Rest der Familie, der ebenfalls zu Hause festsitzt? In vielen Haushalten Fehlanzeige. Aber was soll‘s, die Arbeit muss trotzdem getan werden – und Not macht bekanntlich erfinderisch. Schaut mal selbst:

Klar, das Arbeiten im Homeoffice bringt natürlich Vorteile mit sich: Die Kollegen können einem nicht den letzten Kaffee wegtrinken, sie können keine nervigen Fragen stellen und überhaupt: Es sind einfach keine Kollegen da, man hat seine Ruhe. Außer natürlich, die lieben Kinder flitzen zwischen Laptop und Schreibtischstuhl Hin und Her. 

Mich irritieren Bilder, auf denen eine Frau entspannt Homeoffice macht, während ihre Kinder im Hintergrund spielen. Meine Erfahrung nach dauert dieser Zustand nie länger als 2 Minuten – und auch nur weil die Kinder gerade damit beschäftigt sind, die Katze zu rasieren.

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Keine Frage, nachweislich bringt das Homeoffice mehr erfolgreiche Arbeit. So hat es jedenfalls eine “Barnabas-Studie” 2015 herausgefunden, die besagt; In der Zeit des Homeoffice steigt die Produktion um durchschnittlich 12 Prozent an. Dennoch gibt es so einige Zeitgenossen, die sich nur sehr schwer an “das Arbeiten zu Hause” gewöhnen können.

Das fortwährende Homeoffice – bedingt durch das Coronarvirus – führt aber leider auch zu unliebsamen Nebenerscheinungen, denn nicht jeder ist während des Homeoffice fortwährend bei der Sache.

“Du bist heute im Homeoffice oder?” – “Ja, warum?” – “Du druckst hier im Büro schon zum zehnten mal ein indisches Dhal Rezept aus und der Chef hat Angst gehackt worden zu sein.”

“Was machst du da?” – “Home Office.” – “Du spielst Siedler II!” – “Führungskräfteseminar!”

Schreibt mir gern mal kurz, was ihr euch so einfallen lasst, um die unerwartet lange Zeit zu Hause auszufüllen. Vielleicht finden sich da noch viele Anregungen, die andere auch einmal ausprobieren könnten.

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Über den Autor:


Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und ein überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Mehr über den Autor erfährst Du unter dem Link "Wer ist denn dieser Stresemann" weiter unten.

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