Urlaubsvorbereitungen

Falls sie dieses Jahr nicht in Urlaub fahren bleibt Ihnen einiges erspart. Wenn Sie dennoch verreisen wollen, sollten Sie dies mit Ruhe angehen, denn vor Antritt so mancher Urlaubsreise sind starke Nerven erforderlich.

Ganz egal, ob Sie in die Berge oder an die See fahren wollen. Die Reisevorbereitungen beginnen eigentlich immer gleich. Im Durchschnitt fünf bis drei Tage mit der Feststellung: „Schatz? Kannst Du mir mal eben die Koffer vom Boden holen?“

Profis nehmen sich lange Zettelchen zur Hand, aus denen zu ersehen ist, was wohin in das Urlaubsgepäck gehört. „Papi, darf ich meine Luftmatratze aufgeblasen mit in’s Auto nehmen? In so einer Situation zeigt sich, wer von den reise beteiligten Familienmitgliedern die besseren Argumente hat. Auf keinen Fall sollte die Feststellung …

„Ich glaube, mein Bikini ist eingelaufen!“

… mit dem Hinweis auf die Essgewohnheiten beantwortet werden. Es geziemt sich zudem nicht, dass Kofferpacken mit der Bemerkung „Bitte denke daran, wir haben nur ein Auto und keinen Lastwagen“ zu unterbrechen. Denn Ihre Probleme können zu diesem Zeitpunkt nicht die Probleme des Packkünstlers sein. Auch wenn Sie Afrika außerhalb der Regenzeit besuchen, lassen Sie Mitreisende beim Einpacken des Regenschirms in dem Glauben, dass gerade im bevorstehenden Urlaub mit sintflutartigen Regenfällen zu rechnen sei. Vor allem sollten Sie so kurz vor der Urlaubsreise ausgiebige Diskussionen vermeiden. Ein …

„Papi, der Tobi aus meiner Klasse nimmt aber sein Surfbrett mit!“

… ist unbedingt ohne Umschweife mit der Bemerkung abzulehnen, dass es doch in die Berge geht und ein Surfbrett dort ein wenig unpassend sei. Als ganzer Kerl beweist sich jeder beim großen „Pack-Finale“! Nämlich dann, wenn es gilt, die übervollen Koffer zu zu bekommen: „Mein Gott, stell Doch doch nicht so an, dass ist doch ganz einfach!“

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Was den Reiseproviant angeht, so kann stets von der Annahme ausgegangen werden, dass irgendwie eine ganze Kompanie zu verreisen scheint. Damit lässt sich übrigens ein schlechtes Hotelessen in der ersten Woche fabelhaft überbrücken. Schon jetzt ist übrigens abzusehen, wie die Fahrt in den Urlaub beginnen wird. Nach den ersten Kilometern gibt es die erste standardmäßige Frage: „Sag mal, hast Du eigentlich das Wohnzimmerfenster zu gemacht?“ Während er nächsten 20 Minuten Fahrtzeit wird dadurch genügend Gesprächsstoff finden, der jedoch abrupt von hinten mit der Feststellung: „Ich muss mal Pipi!“ beendet werden wird.

Das wird ein schöner Urlaub, nicht?

 

 

Fotos: pexels

 

 

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