Warum hast Du einen Blog?

In Zeiten der „Social Media“ bekomme ich die Frage oft zu hören. Und nun lese ich auch noch von einer Bloggerin, deren Blog ich seit längerem verfolge und die ihren Blog mehr als liebevoll geführt hat. Sie schreibt:

„Ehrlich gesagt zweifele ich schon länger an meinem Blog. Es kam die neue Datenschutzverordnung und einige Blogs wurden gelöscht  Und zu häufig ärgerte ich mich über die Statistik – zu wenig Aufrufe, Besucher, Clicks, Likes. Ich kann mich nicht jeden Tag nur mit meinem Blog beschäftigen. Dafür habe ich keine Zeit. Und ein Hobby sollte doch auch Spaß machen. Mein Blog sollte bewusst kein Nischenblog sein. Doch auch die bunte Mischung scheint zwischen den anderen bunten Blogs unterzugehen. Je mehr Blogs, Instagram-Blogs und andere Seiten aufkommen, desto mehr bin ich überflutet von zu viel Social Media. Außerdem zahle ich jährlich viel Geld dafür, dass mein Blog online bleibt. Ich verdiene rein gar nichts damit. Einen Grund weiterzumachen gibt es nicht. Ich werde weiterhin darüber nachdenken und mich bald entscheiden. Ich habe noch um die 30 Beiträge geplant die ich euch gerne zeigen möchte. Dahinter steckt viel Liebe und Arbeit.“

Vielleicht hat jeder seine eigenen Vorstellungen, warum er einen Blog betreibt. Ich verdiene nichts mit meinem Blog und führe ihn rein aus Spass an der Sache. Natürlich freue mich sehr über Aufrufe, Besucher, Clicks und Likes, aber sie sind nicht die Hauptsache. Meinen Blog hege und pflege ich, weil ich darin alles einstelle, was mir etwas wert, was mir aufgefallen ist und was ich mir und vielleicht auch der Nachwelt erhalten möchte. Momente, Dinge, Ereignisse, an die ich andere oder mich erinnern will. Und natürlich sind Reaktionen anderer eine Motivation, weiter zu machen, Aber auch, um in Austausch und Gespräche zu kommen.

2016-04-22 11.07.431

Es macht mir Spass zu überlegen, was kommt als nächstes, was ist spannend und was ist eben auch etwas typisch ich. Das Medium „Blog“ hilft mir, meine Ideen so zu gestalten und zu planen, wie ich es möchte. In dieser schnelllebigen Zeit bieten mir viele andere Blogs und meiner die Möglichkeit, zurück zu schauen und einiges so noch einmal aufzugreifen. Wichtig bei aller Bloggerei sollte aber sein, sich nicht von „seinem“ Blog vereinnahmen zu lassen. Ich freue mich jedes Mal darauf, zu bloggen und freue mich wenn es gut wird.

Und warum hast Du einen Blog?

2 Comments

  1. Ich schreibe gerne, das ist wohl der Hauptgrund. Nur für sich selbst oder die Schublade zu schreiben ,ist auf Dauer etwas eindimensional. Beim Bloggen kommen eben doch Reaktionen und Kommentare. Anfangs wollte ich vor allem über Schönes und Erfreuliches schreiben. Nun schreibe ich doch immer öfter über Dinge, die mir quer im Magen liegen. Gerade darauf kommen aber auch die meisten Kommentare .Ich lese gerne Blogs, weil ich dort Gedanken finde, die in den Staats-und Konzernmedien nicht vorkommen.

  2. Ich betreibe meinen Blog auch aus Spass und Hobby. Klar, die Vorschriften dazu sind teilweise nervig, aber zugegeben, das gibt es in bei anderen Hobbies auch. Klassischerweise kosten Hobbies auch Geld, von daher wäre auch das kein Grund, aufzuhören. So lange es mir also Freude bereitet, mache ich weiter. Wenn andere mir durch Likes und Kommentare zeigen, dass sie auch Freude an meinem Blog habe, ist das nur noch mal ein besonders schönes Extra 🙂

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.