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Zu viele Frauen in Münster?

Die Bezeichnung “Münster” steht für 183 Kirchen und für 24 Orte in der Welt. Hier geht es aber um die Stadt “Münster in Westfalen”. Vielleicht kennt ihr diese Stadt nur aus der Werbung, aus dem Internet oder aus Reisemagazinen mit immer den gleichen Bildern. Sie zeigen die berühmtesten Sehenswürdigkeiten oder Gebäude und erzählen die immer gleichen Geschichten.

Dieser Blog kommt aus Münster in Westfalen. Daher finde ich es an der Zeit, euch einmal die ungewöhnlichsten Geschichten, Anekdoten, Märchen oder Unwahrheiten aus Münster näher vorzustellen. Wie gesagt: Märchen und Unwahrheiten sind auch dabei.

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Hier sind die Regeln:

In jeder Folge des „Münster-Rätsel“ erzähle ich euch eine Geschichte. Eure Aufgabe ist es zu bewerten, ob ihr die abschließende Frage mit „wahr“ oder „gelogen“ beantworten könnt. Nach Veröffentlichung jeder Folge habt ihr zwei Wochen Zeit in der Kommentarfunktion unter dem Beitrag eure Antwort zu hinterlassen.

Nun wünsche wünsche euch viel Glück. Hier kommt die heutige Geschichte.


In Münster leben mehr Frauen als Männer

Alle Single-Männer aufgepasst: In der schönen Stadt Münster, so hat das Männermagazin “Men’s Health” herausgefunden, findet man den größten Frauenanteil aller deutschen Großstädte. Dem Bericht zufolge sind 52,9 Prozent der Münsteraner Bevölkerung weiblichen Geschlechts.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen laut einer Einwohnerzahl-Auswertung der Zeitschrift die Städte Osnabrück und Lübeck (beide 52,6 Prozent). Das Land Nordrhein-Westfalen ist danach mit seinen Metropolen auch auf den hinteren Ranglistenplätzen stark vertreten. So folgen die Städte Wuppertal auf dem sechsten Platz (Frauenanteil 52,40 Prozent), Essen und Düsseldorf auf Platz acht (jeweils 52,31 Prozent) sowie Mülheim/Ruhr auf Platz 10 (52,30 Prozent). Nur in drei der 50 größten deutschen Städte leben den Angaben nach prozentual mehr Männer als Frauen. In Aachen liegt der Frauenanteil bei 49,2 Prozent, in Krefeld bei 48,7 Prozent und in Frankfurt am Main bei 48,6 Prozent.


Leben in Münster tatsächlich mehr Frauen als Männer? Ist es wahr oder ist es gelogen? Schreib deine Antwort in die Kommentarspalte dieses Beitrages. Die Auflösung gibt es in vier Wochen. Und wenn Du weitere Geschichten als wahr oder gelogen aufdecken willst? In 14 Tagen gibt es die nächste Geschichte.

Auflösung des “Münster”-Rätsel Nr. 5: Wie die Rollschuhe in die Oper kamen.

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Giacomo Meyerbeer’s dritte Oper sollte der Durchbruch werden: „Les Prophéte“ erzählt er die Geschichte der Wiedertäuferherrschaft in Münster. Der dritte Akt beginnt mit dem Szenebild der vereisten AA-Wiesen vor dem Aegidiitor. Weil in der Szene Winter ist, kommen einige Bäuerinnen in Schlittschuhen über die Eisfläche zu den Wiedertäufern, um iihnen Waren zu verkaufen. Um den Schlittschuhlauf im Opernsaal imitieren zu können, griff der Kompnist auf eine Erfindung zurück, die noch neu und nicht ganz ausgereift war: Rollschuhe. Die Münster-Oper startete so nach Paris auch in London und Hamburg. Der Rollschuh, der eigentlich ein Inliner mit zwei Rädern war, setzte sich danach als Requisite auf der Bühne durch. Meine Geschichte war also wahr.

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Über den Autor:


Hinter "Stresemann" steckt natürlich ein Pseudonym. Der Verfasser hat lange Jahre als Hörfunkjournalist gearbeitet und ein überwiegende Teil der Geschichten hier stammt aus seiner Arbeit. Mehr über den Autor erfährst Du unter dem Link "Wer ist denn dieser Stresemann" weiter unten.

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